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Avatar-VideoCreator

Wie HeyGen einem blinden Creator half, seinen Lebenstraum mit einem YouTube-Kanal zu verwirklichen

BRANCHE:Creator
STANDORT:Schottland
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Reece ist ein Content Creator aus Schottland und der Kopf hinter The World According to Reece, einem YouTube-Kanal, einer Facebook-Seite und einer Website, auf denen er von den Höhen und Tiefen, den Irrungen und Wirrungen und den manchmal lustigen Momenten seines Lebens als vollständig blinder Mensch mit einer Autismusdiagnose erzählt.

In seinen Inhalten berichtet er von seinen persönlichen Erfahrungen, thematisiert Barrierefreiheit und hilft anderen, die Herausforderungen zu verstehen, denen Menschen mit Behinderungen im Alltag begegnen.​

Jahrelang wollte Reece Videos erstellen, um diese Geschichten zu erzählen. Doch sie eigenständig zu produzieren, war schwierig.

„Ich wollte das schon seit einiger Zeit machen, einen YouTube-Kanal starten, eine Website erstellen und Facebook Reels produzieren“, sagte Reece. „Wenn man nicht sehen kann, wo man filmt, ist das schwierig.“

Mit HeyGen kann Reece Videos mit einer digitalen Version seiner selbst erstellen und so seine Erfahrungen unabhängiger teilen.

Inhalte erstellen, wann immer er etwas zu teilen hat

Vor HeyGen war für die Erstellung eines Videos Unterstützung erforderlich.

​Reece brauchte jemanden, der die Kamera positionierte, den Bildausschnitt überprüfte und sicherstellte, dass alles korrekt aufgezeichnet wurde. Außerdem war sein Screenreader auf den Aufnahmen zu hören, und die Bearbeitung des Videomaterials brachte zusätzliche Herausforderungen hinsichtlich der Barrierefreiheit mit sich.

Er wollte immer dann Videos erstellen können, wenn er etwas zu erzählen hatte, ohne jedes Mal Hilfe beim Filmen organisieren zu müssen.

Schließlich wandte sich Reece an ChatGPT, um Hilfe zu erhalten.

​„Ich sagte zu ChatGPT: ‚Okay, ich bin blind und möchte wirklich versuchen, mit meinen Videoinhalten ein wenig durchzustarten. Gibt es Dienste, die ich dafür nutzen kann? Vielleicht könnte ich dort ein Skript eingeben, und der Dienst würde daraus ein Video für mich erstellen‘“, sagte Reece.

ChatGPT empfahl ihm HeyGen.

​Reece erstellte einen persönlichen Avatar von sich und begann, schriftliche Skripte in Videos umzuwandeln, ohne sich selbst filmen zu müssen.

„Ich bin froh, dass ich darauf gestoßen bin“, sagte er, „denn wenn ich es nicht gefunden hätte, hätte ich wahrscheinlich noch gar nicht mit dem Erstellen angefangen.“

Videoproduktion mit KI zugänglicher machen

Die Erstellung seines Avatars war nur ein Teil der Herausforderung. Reece brauchte außerdem eine Möglichkeit, die Tools zur Produktion seiner Videos zu bedienen.

Da Reece auf einen Screenreader angewiesen ist, hat er die Erfahrung gemacht, dass nicht jedes Kreativtool barrierefrei gestaltet ist. Schaltflächen ohne Beschriftung können ihn ausbremsen, und manchmal arbeitet er mit einer visuellen Assistenz zusammen, die ihm hilft, eine neue Benutzeroberfläche zu verstehen.

Mit der Zeit ist sein Arbeitsablauf unabhängiger geworden.

Durch die Kombination von ChatGPT und HeyGen kann Reece beschreiben, was er erstellen möchte, und sich von ChatGPT durch den Produktionsprozess führen lassen.

„Ich konnte ChatGPT einen Großteil der Navigation für mich übernehmen lassen, sodass ich mich stärker auf die Erstellung der Videos konzentrieren kann“, sagte er.

Er kann ChatGPT auch bitten, das fertige Video zu beschreiben – etwa wie sein Avatar aussieht, was auf dem Bildschirm passiert und welche Gesichtsausdrücke oder Bewegungen zu sehen sind.

​Früher war möglicherweise Unterstützung nötig, um diese visuellen Details zu überprüfen.

Obwohl ChatGPT und HeyGen seine Abhängigkeit von anderen deutlich verringert haben, benötigt Reece gelegentlich noch visuelle Unterstützung, insbesondere bei der Überprüfung bestimmter Elemente eines fertiggestellten Videos. Im Vergleich zu herkömmlichen Filmaufnahmen und der klassischen Videobearbeitung braucht er jedoch erheblich weniger Hilfe, sodass er einen wesentlich größeren Teil des kreativen Prozesses selbstständig bewältigen kann.

Für Reece bedeutet das, dass er mehr Energie darauf verwenden kann, was er vermitteln möchte, statt sich mit den technischen Abläufen der Videoproduktion zu beschäftigen.

Anderen helfen, seine Erfahrungen zu verstehen

In „The World According to Reece“ erzählt Reece, wie der Alltag eines vollständig blinden Menschen mit einer Autismusdiagnose aussieht, und spricht zugleich über übergeordnete Themen, die Menschen mit Behinderungen betreffen.

Sein Ziel ist es, anderen Perspektiven näherzubringen, mit denen sie sonst vielleicht nie in Berührung kämen.

Er erhält allmählich mehr Kommentare zu seinen Videos und hofft, ein noch größeres Publikum zu erreichen.

Doch die Wirkung geht über das Wachstum eines Kanals hinaus.

Reece möchte mit seinen Inhalten zeigen, dass Blindheit niemanden davon abhalten muss, kreativen Interessen nachzugehen.

„Man muss nicht sehen können, um Content Creator zu werden oder die Dinge zu tun, die man tun möchte“, sagte er.

Er sucht außerdem nach Möglichkeiten, seine Videos ansprechender zu gestalten, unter anderem mit Soundeffekten und Vorführungen der Technologie, die er im Alltag nutzt.

Je einfacher seine Tools zu bedienen sind, desto mehr Möglichkeiten sieht er für das, was er erschaffen kann.

Mehr Unabhängigkeit und kreative Freiheit gewinnen

Für Reece hat HeyGen etwas, das er schon seit Jahren tun wollte, leichter umsetzbar gemacht.

Jetzt kann er Skripte schreiben, Videos mit seinem Avatar erstellen, die Ergebnisse mithilfe von KI überprüfen und seine Erfahrungen mit einem Publikum teilen. Er muss nicht mehr jedes Mal Unterstützung für die Dreharbeiten organisieren, wenn er etwas erstellen möchte.

Diese Unabhängigkeit inspiriert Reece auch dazu, über seinen eigenen Kanal hinauszudenken. Während er The World According to Reece weiter ausbaut, entwickelt er Pläne, Einzelpersonen und Organisationen mithilfe von HeyGen Dienstleistungen zur Videoerstellung anzubieten.

Er hat bereits eine eigene Seite für Videodienstleistungen auf seiner Website eingerichtet, auf der er die Arten von Inhalten vorstellt, die er für andere erstellen möchte, darunter Werbe- und Erklärvideos. Das Angebot befindet sich zwar noch in der Entwicklung, stellt aber einen spannenden nächsten Schritt dar, um seine kreativen Fähigkeiten in neue Chancen zu verwandeln.

Was als Möglichkeit begann, seine eigenen Erfahrungen zu teilen, könnte letztlich auch anderen dabei helfen, ihre Geschichten und Ideen in Videos zum Leben zu erwecken.

Auf die Frage, wie es sich anfühlt, Videos auf eine Weise zu erstellen und zu teilen, die ihm zuvor nicht möglich war, hatte Reece eine einfache Antwort.

„Es ist ein sehr bestärkendes Gefühl, zu wissen, dass ich etwas erschaffen habe, das mir gehört und das ich im Laufe der Zeit hoffentlich weiter ausbauen kann“, sagte Reece.

Für Reece liegt der größte Vorteil nicht darin, mehr Videos zu produzieren oder sie schneller zu erstellen. Vielmehr kann er seine Geschichte unabhängiger erzählen, seine Sichtweise teilen und etwas Eigenes aufbauen.


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